Montag, den 10. Oktober 2011 um 10:21 Uhr

Am besten elektrisch

Geschrieben von  Christiane Schäfer
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No-Frost-Systeme für den Außenbereich

Als das Kreiskrankenhaus in Gummersbach seine Außenanlagen umgestaltete, stand die erhöhte Sicherheit für Patienten, Besucher und Personal im Fokus: Eine AEG Freiflächenheizung ist nun im Eingangsbereich installiert. Auch für andere öffentliche und privatwirtschaftliche Einrichtungen ist es wichtig, dass Menschen sicheren Fußes ins Gebäude gelangen. Beispielhaft ging die Commerzbank in Dortmund vor und rüstete zwei Granit-Außentreppen und die Kinderwagen-/Rollstuhlrampe am Haupteingang mit einer AEG Freiflächenheizung.

AEG Freifläche KreiskrankenhausFreibereiche mit starkem Publikumsverkehr sollten für alle Personengruppen uneingeschränkt sicher sein – das ist für AEG Haustechnik heute eine Selbstverständlichkeit, die ein Bauherr verlangen kann. Gerade im Winter häufen sich Unfälle bei Fußgängern auf eis- und schneeglatten Zugängen, Wegen, Fußgängerbrücken, Behindertenrampen, S- und U-Bahntreppen. Schneeräumen ist jedoch arbeitsintensiv, Streusalz verursacht Schäden an Bauwerken und Umwelt. Um sensible Bereiche schnee- und eisfrei zu halten, bedarf es daher leistungsfähiger und zuverlässiger Technik.

Mit einer elektrischen AEG Freiflächenheizung ist diese Aufgabe sicher, einfach und dauerhaft zu lösen. Dieses „No-Frost-System“ besteht aus formstabilen, hochbelastbaren Heizmatten, einem Eisfühler und dem regelnden Eismelder. Vorkonfektioniert wird das Mattensystem in Beton, Estrich und Gussasphalt sowie im Sandbett unter Pflaster- und Plattenbelägen verlegt. Die Heizleitungen entsprechen dem Aufbau nach DIN VDE 0253. Sie sind wärmeschockbeständig bis 240° Celsius, was beim Einbringen von Gussasphalt wichtig ist. Je nach Ausführung haben AEG Freiflächenheizungen eine maximale Längenbelastung von 300 W/m²  bzw. 400 W/m². Dies ist auch für Pflasteroberflächen und der damit einhergehenden Einbautiefe ausreichend.

Der Eismelder bildet die Zentrale der AEG Freiflächenheizung. Er misst permanent und präzise Feuchte und Temperatur, schaltet das System selbsttätig ein/ab und gewährleistet einen energiesparender Betrieb, indem er die Abtautemperatur zu Beginn des Schneefalls oder bei überfrierender Nässe erreicht. Wirtschaftlichkeitsberechnungen haben gezeigt, dass eine AEG Freiflächenheizung mit 200 Stunden Betriebszeit (entspricht einem Durchschnittswinter) gegenüber einem Schneeräumdienst rund zwei Drittel an Kosten einspart. Zudem wird eine permanente Eis- und Schneefreiheit gewährleistet und damit die Verkehrssicherheit enorm erhöht.

 

Rinnen und Rohre im Freien

Innerhalb eines breiten Spektrums hilfreicher „No-Frost-Systeme“ bietet AEG Haustechnik außerdem elektrische Dachrinnen- und Rohrbegleitheizungen an. Sie halten außen liegende Wasserzuleitungen und -rinnen eisfrei. Das bedeutet: Keine Verletzungsgefahr für Passanten durch herabfallende Eiszapfen, keine kostenintensive Sach- und Gebäudeschädendurch verbogene Dachrinnen und geplatzte Regenrohre.

Eine AEG Rohrbegleitheizung gilt als ein besonders sicheres und stromsparendes System, das den vollautomatischen Einsatz rund um die Uhr garantiert. Es besteht aus einem selbstlimitierenden Heizkabel mit 25 W/m Heizleistung und einem Anlege-Thermostat, der die Temperaturregelung selbsttätig übernimmt. Damit die Erwärmung der gesamten Wasserzuleitung gesichert ist, schaltet die Energiezufuhr automatisch bei einer Temperatur von +3 bis +5°C ein.

Zuletzt geändert am: Montag, den 10. Oktober 2011 um 10:32 Uhr